Baufreigabe

Eines Vorweg, liebe Leser.
Solltet ihr gerade bauen oder mit dem Gedanken spielen irgendwann zu bauen dann lasst euch sagen: Ihr braucht gute Nerven.
Nachdem sich das Bauamt in Sachen Baufreigabe in Schweigen hüllt, hab ich zum Telefonhörer gegriffen und mich mal nach dem Status erkundigt.
Das Telefonat war sehr sehr aufschlussreich.
Wenn nicht bekannt, wir bauen nach dem “Kenntnisgabeverfahren”. Es wurde uns empfohlen, da es schneller, unkomplizierter und günstiger ist.
Unsere Unterlagen liegen ja schon seit drei Wochen auf dem Amt. Unser zukünftiger Nachbar wurde vom Amt angeschrieben und von unserem Vorhaben in Kenntnis gesetzt. Ein “gefangener Stellplatz” liegt beim Landratsamt zur Befreiung vor.
Jetzt Achtung:
Im Oktober wird unser Baugebiet abgenommen und zur Bebauung freigegeben. Danach erhalten wir die sog. “Vollständigkeistmitteilung”. Die heisst halt so.
Wenn wir diese Mitteilung haben, müssen wir noch vier Wochen warten und können anfangen. Ein Schrieb mit “BAUFREIGABE” gibt es nicht. Nur im Genehmigungsverfahren, das ist dann der “Rote Punkt”.
Ach, das Landesdenkmalamt müssen wir auch noch informieren, dass wir bauen.

Ihr braucht also:
DIN-A4-Papier, Briefmarken, Briefumschläge, ein Telefon (besser zwei), Fax, eMail, Internet, Tintenpatronen, Geduld und NERVEN!

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