Endlich Schlafentzug

Unser längster Tag auf der Baustelle ging endlich zu Ende. Morgens um 7 Uhr waren wir da und am Abend kurz vor 24 Uhr liesen wir dann den Hammer, äh die Spachtel fallen.
Unsere Gipser sind ja seit gestern im Haus. Das OG war soweit zum Verputzen fertig. Dort haben wir auch die ein oder andere Fuge noch abgeschliffen gehabt. Damit waren sie auch fast zufrieden. Im oberen Flur haben sie nochmals nachgespachtelt. Zuerst wurden die Wände im OG mit einer Quarzhaftbrücke eingepinselt. Wenn man da mit der Hand drüber fährt, fühlt es sich an wie Schmirgelpapier. Stinken tut es auch noch. Bevor die Gipser dann Feierabend machten, erklärten sie uns noch, daß wir im EG alles abschleifen und nochmals drüber spachteln sollen. Bitte was?
Es war zu diesem Zeitpunkt fast 17 Uhr und heute wollten sie ja das EG in Angriff nehmen. Je oh je…die erste Nachtschicht war angesagt. Ich bewaffnete mich also mit der Schleifmaschine und Björn spachtelte mir hinter her. Als es kurz nach Mitternacht war, beschlossen wir doch ein paar Stunden schlafen zu gehen. Zum Sonnenaufgang waren wir dann wieder im Haus und fingen da an, wo wir abends aufgehört hatten. Als unsere Gipser kamen waren sie positiv über unsere Arbeit überrascht. Kleinigkeiten mußten noch erledigt werden.
Im OG wurde dann unser Schlafzimmer verputzt und die Dachschräge im Kinderzimmer. Es sieht super aus…kein Vergleich zu Tapeten. Es fühlt sich auf jeden Fall viel robuster an und kleine Unebenheiten der Rigipsplatten fallen nicht auf. Wir sind wirklich froh, daß wir uns für diesen Kratzputz entschieden haben. Noch ein paar Tage und unser Haus ist vollständig verputzt. Gestrichen muß es nicht werden, außer wir wollen Farbe.
Nachdem die Gipser wieder in ihren Feierabend gingen, lag die Arbeit an uns. Denn es fehlten noch zwei Rigipsstreifen. Einmal im Luftraum zur Galerie und unter der letzten Treppenstufe ins OG. Da die dann auch noch verpachtelt werden wollten, war es wieder Mitternacht.

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