Lichterfest am Römerweg
Soeben wurde das Notebook mit der Programmiersoftware für unsere Elektroinstallation (EIB) wieder in die Tasche gesteckt.
Es funktioniert alles. Zumindest soweit, wie uns die Aktoren (Schaltelemente im Verteilerkasten) und die Sensoren (Schalter/Taster) gereicht haben. Beim Bau ist einiges dazu gekommen, dass wir am Anfang gar nicht so bedacht haben. Da wir die ganze E-Planung schon recht früh gemacht haben und auch schon das Material recht früh gekauft haben, fehlt jetzt halt so die eine oder andere Komponente. Für die Grundfunktion im Haus momentan ausreichend.
Die Deluxe-Version bauen wir dann Stück für Stück ein.
Tja, den ganzen Kopf noch voll mit Bereich-, Linie, Gruppen- und Hauptadresse bin ich schon etwas stolz auf das geleistete.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten die Software zu bedienen - mein letztes EIB-Projekt war 2001 innerhalb der Meisterprüfung - lief es dann ganz gut.
Toll finde ich die Übersicht auf dem SmartTerminal in der Diele. Hier sieht man auf einen Blick, wo noch eine Lampe brennt, wie warm es in den Räumen ist und welche Rollläden oben oder unten sind. Natürlich kann man an dieser Stelle auch alles steuern. Zusätzlich besteht die Möglichkeit verschiedenen Szenen zu programmieren.
Beispiel, Szenen “Gäste”
Hier sagen wir doch mal, dass das Licht in die Diele an der Wand leuchten soll, die Stehlampe im Wohnzimmer soll eingeschaltet sein, das Licht im Esszimmer mit 30% Helligkeit gedimmt und die Außenbeleuchtung voll erstrahlen. Das speichert man so ab und mit zwei - drei Umdrehungen des Navi-Rades am SmartTerminal startet man die Szene. Ohne groß in der Gegend rumhechten zu müssen. Tolle Sache.
Natürlich mag jetzt der eine oder andere Leser denken, “brauche ich das”. Nein. Sie brauchen es nicht. Wenn man denkt, ich brauche es nicht, hat man die Möglichkeiten immer noch nicht verstanden. Siehe auch unsere Info-Seite zum Thema EIB / KNX