Alles Gute kommt von…

… ganz weit oben.

Die Zeit der provisorischen Zimmerantenne für unser TV-Erlebniss ist passé.
Wir nutzten heute zwei regenfreie Stunden um unsere Satellitenschüssel zu installieren.
Der spezielle Dachziegel für den Mast lag ja schon gut vier Monate auf dem Dachboden und wartete nur auf seinen Einbau. Genau so lang lag auch unsere neue Schüssel im Eck und staubte vor sich hin.
Heute war dann schließlich der Tag.
Ungefähr so haben wir das Projekt Apollo13 begonnen:

Rauf in den Spitzboden und die Lage peilen, an welchem Dachbalken der Mast befestigt werden kann. Raus auf’s Dach und die Ziegel in diesem Bereich abdecken. Mit der Bauherrin im Spitzboden kurz Rücksprache halten ob’s an dieser Position recht wäre. Dann den überflüssigen Dachziegel gegen den Durchgangsziegel von Klöber austauschen, Mast durch schieben, im Dachstuhl an den Dachbalken befestigen.
Parabolspiegel mit auf’s Dach nehmen. Hier bewährt sich unsere Entscheidung, dass wir für den Schornsteinfeger Trittstufen auf unser Dach montieren ließen. Auch der Bauherr kann diese Stufen immer wieder nutzen. Spiegel an den Masten montieren und bei den Nachbarn kurz spiggeln in welche Richtung die Schüssel grob zeigen muss.
Währenddessen hat die Bauherrin in der Galerie provesorisch einen Fernsehrer inkl. Receiver installiert und dem Bauherren auf dem Dach eine Antennenleitung zugeworfen.

Das Einstellen und die Feinjustage der Schüssel verliefe - dank Balkenanzeige im OnScreenDisplay des Receivers optimal. Wir haben hier im neuen Haus sogar einen besseren Empfang als in der alten Wohnung.

Nach zwei Stunden hieß es dann Werkzeug zusammenpacken und genießen.
Den Receiver haben wir an unsere Stereoanlage angeschlossen, so können wir endlich unseren Lieblingsradiosender über Astra empfangen: Inselradio aus Mallorca!
Ja, zwei waschechte Mallorca-Liebhaber fühlen sich durch einen Radiosender ihrer Trauminsel ein Stück näher.
Apropos Mallorca.
Das Ausbauteam hat sich spontan einen ultra-Kurzurlaub auf Mallorca im März genehmigt. Noch knapp vier Wochen, dann heißt es endlich wieder “bienvenido a Mallorca”.

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